Die griechischen Zollbeamten werden am Montag, den 27. Juli 2026, landesweit einen vierstündigen Warnstreik durchführen. Besonders betroffen sind die Grenzübergänge Kipi und Kastanies an der türkisch-griechischen Grenze.
Der Zeitpunkt des Streiks gilt als besonders kritisch. Während der Sommerreisezeit sind tausende in Europa lebende Türken auf dem Weg in die Türkei. Bereits jetzt betragen die Wartezeiten am Grenzübergang Kipi bis zu sechs bis sieben Stunden.
Experten warnen, dass bereits ein mehrstündiger Stillstand der Grenzkontrollen zu erheblichen Verkehrsstaus führen kann. Davon betroffen wären sowohl Reisende als auch Transportunternehmen und der Tourismussektor.
Vierstündiger Warnstreik der Zollbeamten
Mit dem Warnstreik fordern die Zollbeamten die sofortige Auszahlung ihrer ausstehenden Überstundenvergütungen, die nach ihren Angaben bislang nicht bezahlt wurden.
Der Streik dürfte den Betrieb an den Zollstellen im ganzen Land beeinträchtigen. Besonders starke Auswirkungen werden an den Grenzübergängen Kipi und Kastanies in der Region Evros erwartet.
An beiden Grenzübergängen herrscht bereits ein sehr hohes Verkehrsaufkommen mit langen Wartezeiten für Fahrzeuge und Reisende. Durch den Streik wird mit weiteren Verzögerungen bei der Ein- und Ausreise zwischen Griechenland und der Türkei gerechnet.
Die Zollbeamten betonen, dass die ausbleibende Bezahlung ihrer Überstunden den ordnungsgemäßen Betrieb der Zollstellen erschwert und die Arbeitsbedingungen erheblich verschlechtert.
Allen Reisenden, die am 27. Juli 2026 die Grenzübergänge Kipi oder Kastanies nutzen möchten, wird empfohlen, sich auf längere Wartezeiten einzustellen und ihre Reise entsprechend zu planen.
