{"id":7001,"date":"2026-01-27T15:12:24","date_gmt":"2026-01-27T15:12:24","guid":{"rendered":"https:\/\/zeitblick.at\/?p=7001"},"modified":"2026-02-01T14:21:01","modified_gmt":"2026-02-01T14:21:01","slug":"scan-cars-start-der-testfahrten-fur-high-tech-parkkontrolle-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeitblick.at\/index.php\/2026\/01\/27\/scan-cars-start-der-testfahrten-fur-high-tech-parkkontrolle-in-wien\/","title":{"rendered":"Scan Cars: Start der Testfahrten f\u00fcr High-Tech-Parkkontrolle in Wien"},"content":{"rendered":"\n<p>Die europaweite Ausschreibung f\u00fcr das Kamerasystem wurde erfolgreich abgeschlossen, und in der 2-Millionenstadt Wien wird die Weiterentwicklung des Parkraummanagements fortgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Premiere bei der Wiener Parkraum\u00fcberwachung: Die ersten Testfahrten mit den neuen Scan Cars haben begonnen, und die Software wird speziell f\u00fcr Wien programmiert. Scan Cars sind Fahrzeuge mit Sensoren zur Kennzeichenerfassung, die die digitale Kontrolle der Parkgeb\u00fchren erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das System funktioniert \u00e4hnlich wie der seit Jahren eingesetzte mobile Park-Scan, ist jedoch schneller und effizienter. Die Mitarbeiter der Parkraum\u00fcberwachung legen t\u00e4glich bis zu 15 km zur\u00fcck, und die neuen Fahrzeuge erleichtern ihre Arbeit erheblich. In St\u00e4dten wie Amsterdam, Prag oder Paris sind vergleichbare Systeme bereits im Einsatz und sorgen f\u00fcr eine moderne, ressourcenschonende und faire Kontrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00f6sterreichische Firma CPB erhielt den Zuschlag f\u00fcr das Projekt und testet nun die Funktionalit\u00e4t der Software und der Fahrzeuge in den Wiener Stra\u00dfen. Vier Scan Cars werden in den Bezirken probeweise eingesetzt, die Programmierung wird speziell auf Wien abgestimmt, und ab Ende des Jahres sind die Fahrzeuge im Vollbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Mobilit\u00e4tsstadtr\u00e4tin Ulli Sima besichtigte die Fahrzeuge am Standort der MA 67 und tauschte sich mit den Mitarbeitenden der Parkraum\u00fcberwachung aus:<br>\u201eWien setzt damit eine \u00f6sterreichweite Premiere. Der Einsatz der Scan Cars ist ein weiterer Schritt Richtung moderne Parkraumbewirtschaftung. Seit Einf\u00fchrung des fl\u00e4chendeckenden Parkpickerls 2022 hat sich die zu kontrollierende Fl\u00e4che nahezu verdoppelt. Mit den Scan Cars sparen unsere Mitarbeitenden rund 15 Kilometer Fu\u00dfweg pro Tag.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Datenschutzkonforme Kontrollen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die neuen Scan Cars werden in zw\u00f6lf Bezirken eingesetzt (10, 11, 13\u201319 und 21\u201323). Der Sensor auf dem Fahrzeugdach scannt Kennzeichen per optischer Zeichenerkennung (OCR), gleicht sie mit der Datenbank ab und liefert Hinweise auf m\u00f6gliche Verst\u00f6\u00dfe. Es findet keine Speicherung der Daten statt, sodass die Datenschutzvorgaben vollst\u00e4ndig eingehalten werden. Jeder Verdachtsfall wird manuell \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Digitalisierung f\u00fcr Ressourcenschonung und Mitarbeiterschutz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung der Parkraum\u00fcberwachung erm\u00f6glicht effizientere Verwaltungsprozesse, gezielte Nutzung von Personalressourcen und Energieeinsparungen. Gleichzeitig sind die Kontrollorgane nun vor Wetterbedingungen gesch\u00fctzt und haben ergonomische Arbeitspl\u00e4tze. Die Besetzung der Scan Cars erfolgt nach einem Rotationsprinzip an sechs St\u00fctzpunkten der Parkraum\u00fcberwachung.<\/p>\n\n\n\n<p>Michelle Krumpschmid, Leiterin der MA 67 Parkraum\u00fcberwachung:<br>\u201eDie Scan Cars sind eine wertvolle Unterst\u00fctzung f\u00fcr unsere Mitarbeitenden. Vor Vollbetrieb Ende 2026 werden Testphase und Schulungen im Jahresverlauf durchgef\u00fchrt. Internationale Erfahrungen zeigen, dass diese Systeme moderne, effiziente und faire \u00dcberwachung erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00d6sterreichisches Software-Unternehmen erh\u00e4lt Zuschlag<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung der digitalen Parkraumbewirtschaftung wurde im M\u00e4rz 2025 vom Wiener Landtag beschlossen. Im November 2025 wurde das zweistufige Bieter*innenverfahren abgeschlossen. CPB Software GmbH mit Sitz in Wien erhielt den Zuschlag f\u00fcr die Kamera-Systeme der Scan Cars. Martin Schanda, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer CPB \u00d6sterreich:<br>\u201eWir sind stolz, Teil der Digitalisierungsstrategie Wiens zu sein und dieses hoch-technologische Vorreiterprojekt umzusetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gut sichtbar \u2013 und pr\u00e4ventiv wirksam<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fahrzeuge sind klar erkennbar und motivieren die Einhaltung der Parkregeln. Die Scan Cars k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen abdecken, erh\u00f6hen die \u00dcberwachungsdichte in Au\u00dfenbezirken und sparen zus\u00e4tzliches Personal ein. Freiwerdende Ressourcen werden in Gebieten mit hoher Stellplatzdynamik eingesetzt, was zu mehr Fairness und Transparenz f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Modernes Wiener Parkraummanagement: Erfolgsgeschichte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Scan Cars sind ein weiterer Schritt in der Modernisierung der Parkraumkontrolle. Der erste Schritt war 2022 die Vereinheitlichung der Parkpickerl. Die zu kontrollierende Fl\u00e4che verdoppelte sich nahezu, Autoverkehr sank, neue Fl\u00e4chen wurden geschaffen. Fahrzeuge mit Nicht-Wiener Kennzeichen reduzierten sich um 89 %, die Stellplatzauslastung sank in manchen Bereichen um bis zu 68 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Die freigewordenen Fl\u00e4chen werden f\u00fcr Begr\u00fcnungsprojekte und Radwege genutzt. In Floridsdorf wurden 3.000 m\u00b2 entsiegelt und 18 B\u00e4ume gepflanzt. Leopoldauer Stra\u00dfe: 1,2 km zweirichtungsf\u00e4higer Radweg, 17 neue B\u00e4ume. Donaustadt: 14 km neuer Radinfrastruktur. Erzherzog-Karl-Stra\u00dfe, Breitenleer Stra\u00dfe u.a. f\u00fcr Fahrradverkehr optimiert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Fotoquelle:<\/strong> rk-Fotoservice: <a href=\"https:\/\/presse.wien.gv.at\/\">https:\/\/presse.wien.gv.at\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00fcckfragehinweis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ulli Sima, Mediensprecherin: <a>elisabeth.auer.ea1@wien.gv.at<\/a> \/ 0676 8118 81359<\/li>\n\n\n\n<li>Patrick Futterknecht, Leiter Bereich Budget, Controlling, Medien &amp; P\u00dcG: <a>patrick.futterknecht@wien.gv.at<\/a> \/ +43 1 4000 67024<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die europaweite Ausschreibung f\u00fcr das Kamerasystem wurde erfolgreich abgeschlossen, und in der 2-Millionenstadt Wien wird die Weiterentwicklung des Parkraummanagements fortgesetzt. 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