{"id":29249,"date":"2026-03-04T05:23:59","date_gmt":"2026-03-04T05:23:59","guid":{"rendered":"https:\/\/zeitblick.at\/?p=29249"},"modified":"2026-03-04T05:24:00","modified_gmt":"2026-03-04T05:24:00","slug":"iran-krieg-treibt-energiepreise-nach-oben-in-oesterreich-steigen-sprit-und-heizoelpreise-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeitblick.at\/index.php\/2026\/03\/04\/iran-krieg-treibt-energiepreise-nach-oben-in-oesterreich-steigen-sprit-und-heizoelpreise-deutlich\/","title":{"rendered":"Iran-Krieg treibt Energiepreise nach oben: In \u00d6sterreich steigen Sprit- und Heiz\u00f6lpreise deutlich"},"content":{"rendered":"\n<p>Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und der Krieg rund um den Iran wirken sich zunehmend auf die Energiem\u00e4rkte aus. Auch in \u00d6sterreich sind die Folgen bereits deutlich sp\u00fcrbar. Innerhalb weniger Wochen sind sowohl die Preise f\u00fcr Kraftstoffe als auch f\u00fcr Heiz\u00f6l stark gestiegen. F\u00fcr Autofahrer und Haushalte bedeutet das eine sp\u00fcrbare Mehrbelastung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Deutliche Preissteigerungen bei Diesel und Benzin<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach Angaben der \u00f6sterreichischen Energieregulierungsbeh\u00f6rde <strong>E-Control<\/strong> lagen die durchschnittlichen Preise Mitte Februar noch deutlich niedriger. Am <strong>16. Februar<\/strong> kostete ein Liter <strong>Diesel im Schnitt 1,519 Euro<\/strong>, w\u00e4hrend <strong>Superbenzin etwa 1,479 Euro pro Liter<\/strong> kostete.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur rund zwei Wochen sp\u00e4ter zeigt sich ein deutlich anderes Bild. Anfang M\u00e4rz liegt der durchschnittliche Preis f\u00fcr <strong>Diesel bereits bei 1,649 Euro pro Liter<\/strong>, w\u00e4hrend <strong>Superbenzin rund 1,569 Euro pro Liter<\/strong> kostet.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit verteuerte sich Diesel innerhalb kurzer Zeit um <strong>13 Cent pro Liter<\/strong>, was einem Anstieg von etwa <strong>8,6 Prozent<\/strong> entspricht. Auch Benzin wurde deutlich teurer: Der Preis stieg um <strong>9 Cent pro Liter<\/strong>, also um rund <strong>6,1 Prozent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Regionale Unterschiede bei den Preissteigerungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung der Kraftstoffpreise f\u00e4llt in \u00d6sterreich regional unterschiedlich aus. Besonders stark stiegen die Preise in <strong>Ober\u00f6sterreich<\/strong>, wo laut E-Control die deutlichsten Aufschl\u00e4ge verzeichnet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in <strong>Wien<\/strong> m\u00fcssen Autofahrer inzwischen tiefer in die Tasche greifen. Dort liegt der Preisanstieg bei <strong>Superbenzin bei rund 6,67 Prozent<\/strong> und bei <strong>Diesel bei etwa 9,16 Prozent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas moderater fiel der Anstieg hingegen im <strong>Burgenland<\/strong> aus, wo die Preissteigerungen im \u00f6sterreichweiten Vergleich am geringsten waren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine Tankf\u00fcllung kostet deutlich mehr<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Autofahrer macht sich die Entwicklung unmittelbar bemerkbar. Eine durchschnittliche Tankf\u00fcllung von <strong>50 Litern Diesel<\/strong> kostet derzeit etwa <strong>82,45 Euro<\/strong>. Noch Mitte Februar lag der Preis f\u00fcr dieselbe Menge bei rund <strong>75,95 Euro<\/strong>. Damit zahlen Autofahrer pro Tankf\u00fcllung etwa <strong>6,50 Euro mehr<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei Benzin sind die Mehrkosten sp\u00fcrbar. Wer <strong>50 Liter Super<\/strong> tankt, zahlt aktuell etwa <strong>78,45 Euro<\/strong>, w\u00e4hrend es vor zwei Wochen noch rund <strong>73,95 Euro<\/strong> waren. Das bedeutet eine zus\u00e4tzliche Belastung von etwa <strong>4,50 Euro pro Tankf\u00fcllung<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Steigende \u00d6lpreise treiben die Entwicklung<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Grund f\u00fcr die h\u00f6heren Energiepreise ist der deutliche Anstieg der internationalen Roh\u00f6lpreise. Besonders wichtig f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt ist die Nordseesorte <strong>Brent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>16. Februar<\/strong> lag der Preis f\u00fcr ein Barrel Brent-Roh\u00f6l noch bei <strong>68,65 US-Dollar<\/strong>. Ein Barrel entspricht rund <strong>159 Litern<\/strong>. Inzwischen ist der Preis auf etwa <strong>83,30 Dollar pro Barrel<\/strong> gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das entspricht einem Anstieg von rund <strong>14,65 Dollar<\/strong> beziehungsweise etwa <strong>21 Prozent<\/strong> innerhalb kurzer Zeit. Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf die Preise f\u00fcr Kraftstoffe und Heiz\u00f6l in Europa aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Heiz\u00f6lpreise steigen besonders stark<\/h3>\n\n\n\n<p>Noch deutlicher zeigt sich die Preisentwicklung beim Heiz\u00f6l. W\u00e4hrend <strong>100 Liter Heiz\u00f6l<\/strong> vor rund zwei Wochen durchschnittlich etwa <strong>107,85 Euro<\/strong> kosteten, m\u00fcssen Verbraucher inzwischen rund <strong>142,88 Euro<\/strong> f\u00fcr dieselbe Menge bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das entspricht einer Preissteigerung von rund <strong>35 Euro pro 100 Liter<\/strong> beziehungsweise etwa <strong>32,5 Prozent<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Haushalte, die gr\u00f6\u00dfere Mengen bestellen, f\u00e4llt die zus\u00e4tzliche Belastung entsprechend h\u00f6her aus. Wer beispielsweise <strong>2.000 Liter Heiz\u00f6l<\/strong> bestellt, muss derzeit rund <strong>700 Euro mehr bezahlen<\/strong> als noch Mitte Februar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Preissteigerungen m\u00f6glich<\/h3>\n\n\n\n<p>Der \u00f6sterreichische Automobilclub <strong>ARB\u00d6<\/strong> warnt bereits vor weiteren m\u00f6glichen Preisanstiegen. Nach Einsch\u00e4tzung von Experten k\u00f6nnte der aktuelle Aufw\u00e4rtstrend bei den Kraftstoffpreisen in den kommenden Tagen anhalten, da auch die internationalen \u00d6lpreise zuletzt weiter gestiegen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Verbraucherorganisationen raten Autofahrern deshalb, die Preise verschiedener Tankstellen zu vergleichen. Besonders in Zeiten starker Marktschwankungen k\u00f6nnen die Unterschiede zwischen einzelnen Tankstellen deutlich ausfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem weisen Experten darauf hin, dass Kraftstoff in vielen F\u00e4llen <strong>am Vormittag g\u00fcnstiger<\/strong> ist. Viele Tankstellen erh\u00f6hen ihre Preise erst rund um die Mittagszeit, weshalb ein fr\u00fcher Tankzeitpunkt h\u00e4ufig Geld sparen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten bleibt abzuwarten, wie sich die Energiepreise in den kommenden Wochen entwickeln werden. Klar ist jedoch bereits jetzt: Die Auswirkungen internationaler Konflikte sind auch f\u00fcr Verbraucher in Europa deutlich sp\u00fcrbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und der Krieg rund um den Iran wirken sich zunehmend auf die Energiem\u00e4rkte aus. Auch in \u00d6sterreich sind die Folgen bereits deutlich sp\u00fcrbar. Innerhalb weniger Wochen sind sowohl die Preise f\u00fcr Kraftstoffe als auch f\u00fcr Heiz\u00f6l stark gestiegen. F\u00fcr Autofahrer und Haushalte bedeutet das eine sp\u00fcrbare Mehrbelastung. 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