Die Stadt Wien setzt ihre Förderoffensive zur Verbesserung der Wohnqualität fort und unterstützt Haushalte mit einem Zuschuss von bis zu 1.500 Euro pro Wohneinheit. Ziel der Maßnahme ist es, Wohnräume insbesondere in den Sommermonaten besser vor Überhitzung zu schützen und langfristig Energiekosten zu senken.
50 Prozent Kostenübernahme
Gefördert wird die Nachrüstung außenliegender Beschattungssysteme wie Rollläden, Jalousien oder Fassadenmarkisen. Die Stadt übernimmt dabei 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 1.500 Euro pro Haushalt.
Anträge können laufend bei der zuständigen Wohnbauförderstelle (MA 50) eingereicht werden. Wichtig ist, dass Rechnungen spätestens sechs Monate nach Ausstellungsdatum zur Förderung vorgelegt werden.
Rekordzahlen im Jahr 2025
Seit Einführung des Programms im Jahr 2020 wurden mehr als 22.000 Anträge bewilligt. Insgesamt flossen bereits über 25 Millionen Euro an Fördermitteln. Das Jahr 2025 markierte einen Höchststand: 4.515 Genehmigungen und rund 5,45 Millionen Euro an ausbezahlten Zuschüssen.
Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál betonte, dass die hohe Nachfrage zeige, wie wichtig Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas in dicht bebauten Stadtgebieten seien.
Wer kann die Förderung beantragen?
Anspruchsberechtigt sind:
- Eigentümerinnen und Eigentümer
- Mieterinnen und Mieter mit Zustimmung der Vermietung
- Nutzungsberechtigte in mehrgeschossigen Wohnbauten
Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz in Wien.
Beitrag zur Energieeffizienz
Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, Innenräume kühler zu halten und den Einsatz energieintensiver Klimageräte zu reduzieren. Damit leistet das Programm nicht nur einen Beitrag zur individuellen Wohnqualität, sondern auch zur nachhaltigen Stadtentwicklung.
Detaillierte Informationen zu Voraussetzungen, erforderlichen Unterlagen und dem Online-Antrag stellt die Stadt Wien über ihre Wohnbauförderstelle zur Verfügung.
