In Ungarn kommt es derzeit auf der Autobahn M1 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach Angaben der Utkan TV Türkei-Route App beeinträchtigen umfangreiche Straßenbauarbeiten auf einer Länge von rund 43 Kilometern den Verkehrsfluss massiv.
Besonders für Autofahrer, die von Europa in Richtung Türkei unterwegs sind, gilt erhöhte Aufmerksamkeit. Auf den stark frequentierten Autobahnen M1 und M5 kommt es aufgrund langfristiger Bauarbeiten zu Fahrbahnverengungen, geänderten Verkehrsführungen und teils längeren Sperren. Betroffen sind vor allem Reisende auf der Strecke Budapest – Tatabánya – Hegyeshalom sowie Fahrer in Richtung serbische Grenze.
Autobahn M1: Strecke Budapest – Hegyeshalom
Im Rahmen laufender Ausbau- und Modernisierungsarbeiten gelten auf der M1 folgende Einschränkungen:
- Zwischen Kilometer 61 und 17 (Richtung Budapest) ist der Verkehr ausschließlich auf den inneren Fahrstreifen geführt.
- Fahrzeuge, die den aus der Gegenrichtung geführten inneren Fahrstreifen nutzen, haben keinen Zugang zu Anschlussstellen, Rastplätzen oder Tankstellen.
- Die erste Ausfahrt in diesem Abschnitt ist der Knotenpunkt M0.
- In Richtung Hegyeshalom (Österreich) wird der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und den Pannenstreifen geleitet.
- An der Anschlussstelle Biatorbágy (km 17) ist die Auffahrt in Richtung Budapest langfristig gesperrt.
- Im Bereich Tatabánya (km 62–54) sind in beiden Fahrtrichtungen die inneren Fahrstreifen gesperrt, der Verkehr wird über den äußeren Fahrstreifen und den Pannenstreifen geführt.
- Auch im Raum Komárom (km 86–95) dauern Fahrbahnerneuerungen an, der Verkehr wird hier auf die Gegenfahrbahn verlegt.
Wichtige Hinweise für Autofahrer
Die Behörden weisen darauf hin, dass in den Baustellenbereichen besondere Vorsicht geboten ist:
- Es gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen von 60 bis 80 km/h.
- Section-Control- und Durchschnittsgeschwindigkeitsmessungen sind aktiv.
- Mit starken Verzögerungen ist insbesondere
- an Wochenenden,
- in den Nachtstunden sowie
- während Ferien- und Feiertagszeiten
zu rechnen.
Langstreckenreisenden wird empfohlen, Kraftstoffvorräte frühzeitig einzuplanen und regelmäßige Pausen einzuplanen.
