Bei einer umfassenden Verkehrsschwerpunktaktion in Wien-Fünfhaus hat die Polizei mehrere massive Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Drei Lenker wurden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen, ihre Führerscheine wurden vorläufig abgenommen.
Die Aktion wurde von der Polizeiinspektion Westbahnhof im Zeitraum vom 10. bis 11. Februar 2026 durchgeführt. Im Fokus standen gezielte Geschwindigkeitsmessungen, ergänzt durch Verkehrskontrollen mit zivilen Polizeifahrzeugen.
Dabei wurde ein Lenker mit rumänischem Führerschein auf einem Streckenabschnitt mit erlaubten 70 km/h mit 118 km/h gemessen. Zusätzlich stellte die Polizei einen unzureichenden Sicherheitsabstand sowie einen gefährlichen Spurwechsel ohne Blinker fest.
Zwei weitere Fahrzeuglenker überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit ebenfalls erheblich und wurden mit 148 km/h beziehungsweise 132 km/h gemessen. In allen drei Fällen ordnete die Polizei die vorläufige Abnahme der Führerscheine an und erstattete entsprechende Anzeigen.
Die Wiener Polizei betonte erneut, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle darstellt. Derartige Schwerpunktkontrollen sollen auch künftig fortgesetzt werden, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.
