In Wien haben Polizeikräfte im Bereich der U6-Station Spittelau zwei syrische Staatsangehörige wegen mutmaßlichen Suchtmittelhandels festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am 7. Februar 2026 gegen 03:15 Uhr im 20. Bezirk, im Bereich Anton-Schmid-Promenade / Spittelauer Steg.
Beamte der Polizeiinspektion Vorgartenstraße wurden auf einen 16-Jährigen aufmerksam, der sich verdächtig verhielt. Als er die Polizisten bemerkte, flüchtete er, konnte jedoch nach kurzer Verfolgung angehalten werden. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten sicher:
- 38 Ecstasy-Tabletten,
- 10 Baggies Kokain (4,3 Gramm),
- 11 Baggies Cannabiskraut (12,6 Gramm),
- 565 Euro Bargeld.
Der Jugendliche zeigte sich geständig und gab an, seit mehreren Stunden im Bereich der U-Bahnstation Suchtmittel verkauft zu haben. Zudem nannte er einen 18-jährigen syrischen Staatsangehörigen als mutmaßlichen Komplizen.
Auf Grundlage dieser Angaben führte das Landeskriminalamt Wien eine Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des 18-Jährigen im Bezirk Favoriten durch. Dabei wurden sichergestellt:
- rund 200 Gramm Cannabiskraut,
- 0,5 Gramm Kokain,
- 35 Euro Bargeld,
- zahlreiche leere Baggies,
- eine Suchtmittelwaage.
Der 18-Jährige wurde ebenfalls festgenommen. Beide Tatverdächtigen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in Justizanstalten eingeliefert. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
