Österreich hat einen wichtigen Schritt zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Gaza und Syrien gesetzt. Das österreichische Außenministerium veranstaltete einen Runden Tisch mit österreichischen Unternehmen, um die politische und wirtschaftliche Lage in den beiden Regionen sowie mögliche Geschäfts- und Investitionschancen zu erörtern.
An dem Treffen nahmen Vertreter der Europäischen Union, von AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, der Vereinigung der Österreichischen Industrie, der Österreichisch-Arabischen Handelskammer sowie der österreichischen Auslandsvertretungen teil. Rund 30 Vertreter aus der Wirtschaft wurden über die aktuellen Bedingungen in Gaza und Syrien informiert.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass Österreich seiner internationalen Verantwortung mit konkreten Maßnahmen nachkomme. „Dieser Runde Tisch ist ein wichtiger Baustein. Unser Ziel ist es, den Menschen in der Region eine sichere Zukunft zu ermöglichen und gleichzeitig österreichischen Unternehmen frühzeitig Perspektiven im Wiederaufbau zu eröffnen“, sagte die Ministerin.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand, dass der Wiederaufbau in Gaza und Syrien nicht nur wirtschaftlich, sondern auch für Frieden und langfristige Stabilität von entscheidender Bedeutung ist.
Österreich unterstützt beide Regionen sowohl politisch und diplomatisch als auch durch humanitäre Hilfe. Für Gaza wird unter anderem die Umsetzung eines 20-Punkte-Plans, die nachhaltige Verteilung von Hilfsgütern sowie der Aufbau funktionierender Verwaltungsstrukturen gefördert. Zudem bereitet sich Österreich rechtlich auf eine Beteiligung an einschlägigen EU-Missionen vor.
Für Syrien konzentriert sich die Unterstützung auf den Wiederaufbau staatlicher Institutionen, humanitäre Hilfe sowie auf einen inklusiven und friedlichen Übergangsprozess. Ziel ist es, der Zivilbevölkerung neue Zukunftsperspektiven zu geben und die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen zu ermöglichen.
