Bei einer planmäßigen Verkehrskontrolle im Wiener Bezirk Favoriten wurde ein Taxifahrer angehalten, der während der Fahrt einen Fahrgast beförderte. Dabei stellte sich heraus, dass der Lenker weder über eine gültige Lenkberechtigung noch über einen Taxilenkerausweis verfügte. Gegen den Mann wurden mehrere Anzeigen erstattet.
Die Kontrolle erfolgte am Montag, dem 9. Februar 2026, gegen 21.00 Uhr im Rahmen eines sogenannten Planquadrats, das von der Landesverkehrsabteilung Wien mit Unterstützung eines Juristen des Wiener Verkehrsamtes durchgeführt wurde. Der Taxilenker wurde im Zuge der Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten.
Der Mann gab zunächst an, seine Identitätsdokumente sowie den Führerschein in einem anderen Fahrzeug vergessen zu haben. Die weiteren Amtshandlungen wurden daraufhin in einer nahegelegenen Polizeiinspektion fortgesetzt. Dort machte der Lenker zunächst falsche Angaben zu seiner Identität.
Im Zuge der Sachverhaltsklärung konnte jedoch festgestellt werden, dass es sich um einen 35-jährigen serbischen Staatsangehörigen handelt. Zudem ergaben die Überprüfungen, dass der Mann weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis noch eines Taxilenkerausweises war.
Die Landespolizeidirektion Wien teilte mit, dass die Ermittlungen andauern.
