Das Bevölkerungswachstum in Österreich hat sich verlangsamt. Nach vorläufigen Daten der Statistik Austria lebten am 1. Jänner 2026 insgesamt 9.219.113 Menschen im Land. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 21.900 Personen beziehungsweise 0,2 Prozent. Damit fiel das Wachstum geringer aus als im Jahr zuvor.
Den stärksten Bevölkerungsanstieg verzeichnete Wien. In der Bundeshauptstadt lebten zuletzt rund 2,04 Millionen Menschen.
Die Bevölkerungsverteilung nach Bundesländern stellt sich wie folgt dar:
- Wien: 2.042.036
- Niederösterreich: 1.730.094
- Oberösterreich: 1.537.669
- Steiermark: 1.272.195
- Tirol: 779.174
- Salzburg: 573.748
- Kärnten: 570.167
- Vorarlberg: 412.356
- Burgenland: 301.674
Laut Statistik Austria ist das Bevölkerungswachstum ausschließlich auf Migration zurückzuführen. Die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg auf 1.890.740 Personen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich damit auf 20,5 Prozent, nach 20,2 Prozent im Jahr zuvor.
Den höchsten Ausländeranteil weist Wien auf: 37 Prozent der Bevölkerung in der Hauptstadt besitzen keine österreichische Staatsbürgerschaft. Es folgen Salzburg (21,1 Prozent) und Vorarlberg (21 Prozent).
Die Angaben basieren auf vorläufigen Daten mit Stichtag 1. Jänner 2026.
Quelle: Statistik Austria
